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Bastian Morell - Sportfotografie aus dem Allgäu

Mit 14 Jahren bekam ich von meinem Vater die erste analoge Spiegelreflexkamera, die damals bereits gut 20 Jahre alt war. Damit sammelte ich meine ersten Erfahrungen in der Fotografie. Die Ergebnisse waren allerdings nicht sehr befriedigend. Viel Üben war jedoch nicht möglich, da Filme für eine analoge Kamera sehr teuer waren. 

 

2001 bekam ich schließlich von meinem Großvater meine erste Digitalkamera. Nun konnte ich beliebig viel experimentieren und üben. Durch ihre kompakte Größe war sie nun immer bei meinen Unternehmungen mit dabei. Der Auslöser der Kamera lief nun heiß. Alle meine Erlebnisse und Streifzüge durch die damals heimischen Wälder in Nordrhein-Westfalen wurden dokumentiert. 

 

Einige Jahre später kaufte ich mir, meine erste gebrauchte digitale Spiegelreflexkamera – eine Canon EOS 20D. Durch ihre Schnelligkeit waren nun auch Bilder bei sehr schneller Bewegung kein Problem mehr. Die für damalige Verhältnisse hohe Auflösung ergab nun auch qualitativ hochwertigere Bilder.

 

Inzwischen hatte es mich beruflich in das Allgäu verschlagen. Wobei die Liebe zu den Bergen und den damit verbundenen Sportarten auch ihren Teil dazu beigetragen hat. 

 

In meinem Beruf als Elektrotechnikmeister fehlte mir immer mehr der kreative Ausgleich. Also wurde die Kamera intensiver als je zuvor eingesetzt – die ersten Sportbilder in den Allgäuer Alpen entstanden. Dafür mussten zunächst Freunde als Models beim Biken, Klettern und Skifahren herhalten. Vorzugsweise war ich damals mit meiner Ausrüstung im Winter unterwegs. Hier gab es unendlich viel Licht, so dass ich anfangs mit günstigen, lichtschwachen Objektiven gute Ergebnisse erzielen konnte. 

 

Zu Beginn war es meine Familie, die sich meine ersten Bilder geduldig ansah. Später dann Freunde, die ihr sportliches Können bei waghalsigen Sprüngen im Schnee oder auf den Bikes genüsslich Revue passieren ließen. Schließlich wagte ich es, meine fotografischen Mitbringsel aus den Bergen an diverse Zeitschriften zu streuen. Die ersten Veröffentlichungen folgten. Ich konnte mein Glück anfangs kaum fassen. Wobei ich das Fotografieren nach wie vor als Hobby sah.

 

Plötzlich folgten die ersten Aufträge, was ganz neue Herausforderungen mit sich brachte. Bisher konnte ich Bilder so umsetzten wie es mir spontan in den Kopf kam. Plötzlich musste ich mich an detaillierte Bildvorstellungen und Bewegungsabläufe halten, mit Models zusammenarbeiten, die ich nicht kannte und die ich daher auch sportlich nicht einschätzen konnte. Was können sie, wie weit würden sie gehen?

 

Glücklicherweise schien ich immer ein gutes Händchen dafür zu haben, die Models zu animieren und tolle Emotionen in spannenden Szenen aus ihnen heraus zu locken. Ganz zur Freude meiner Kunden. Es wurden so immer mehr Aufträge. Auch in Themenbereichen, die nicht wirklich etwas mit Sport und Bergen zu tun hatten. Doch das Ganze musste zwischen meiner eigentlichen Arbeit und dem Familienleben mit 2 Kindern untergebracht werden. Bald merkte ich, dass ich meinen Bildern teilweise ein Gesicht geben musste, das nicht meiner Vorstellung entsprach. Ich hatte das Gefühl, meine Kreativität zu verlieren. Ich wollte mich nicht mehr länger verbiegen. So legte ich für ein ganzes Jahr die Kamera zur Seite, um die Berge wieder nur für meine Hobbies und mit meiner Familie zu erleben.

 

2016 schwebte eine neue Leidenschaft in mein Leben – ich verwirklichte mir den Traum vom Fliegen und machte den Gleitschirmschein. Mit diesem neuen Hobby kam auch der Griff zur Kamera wieder. Ich hatte das Bedürfnis, eigene Ideen in meiner eigenen Bildsprache umzusetzen. Das Verlangen nach kreativem Arbeiten kam zurück. Seitdem nehme ich nur noch Aufträge an, bei denen ich weiß, dass dem Kunden genau meine persönliche Bildsprache und Ideen zusagen. So ist das Fotografieren wieder der kreative Ausgleich zu meinem sehr technischen Beruf.

 

Mir ist es wichtig, natürliche Bilder mit dem vorhandenen Licht und einem spannenden Bildaufbau zu gestalten. Das fotografische Augenmerk gilt nach wie vor den Sportarten, die mir selbst am meisten Freude bringen. Hierbei kann ich am besten das Gefühl, das ich in diesem Moment habe, in meinen Fotos festhalten.  

Mein Ziel ist es, Menschen mit meinen Bildern zu erfreuen und Farbe in ihren Alltag zu bringen.  


2011 Auszeichnung vom Mountainbike Magazin für Bestes Bike-Bild 2011 

2014 Gewinner beim VAUDE VISIONS PHOTOCONTEST

2015 Gewinner beim BACKLINE PHOTO CONTEST 2014 - Professional Photographer

2015 Gewinner beim X JOURNEY PHOTO CONTEST - Professional Photographer

2016 Gewinner beim BACKLINE PHOTO CONTEST 2015 - Professional Photographer 

 

Bastian Morell - Sportfotografie - foto@bastianmorell.de

D-87545 - Burgberg im Allgäu