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Feuerwehrmann steigt mit Atemschutzgerät und beiden Händen an den Tragegurten eine regennasse Bergstraße hinauf.

Fire Trail Nesselwang · 10. Oktober 2026 · Nesselwang, Allgäu

Voller Einsatz im Dauerregen

Regen auf den Helmen, schwere Ausrüstung auf den Schultern und schon vor dem Start jede Menge Gelächter. Beim Fire Trail in Nesselwang geht es steil bergauf — und die gute Laune geht mit. Ein Tag zwischen nassen Treppen, schweren Beinen und gemeinsamem Lachen.

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Der Regen ist schon da. Die Stimmung auch.

Vor dem Explorer Hotel wird gewartet, geredet und gelacht. Die Atemschutzgeräte sind geschultert, die Helme aufgesetzt. Auf den Jacken und Flaschen sammeln sich Tropfen. Wer an diesem 10. Oktober auf trockenes Wetter hofft, wartet vergeblich: Es regnet den ganzen Tag.

Der Stimmung tut das erstaunlich wenig. Schon im Startbereich ist zu sehen, was diesen Fire Trail ausmacht. Menschen, die sich auf eine ziemlich anstrengende Sache eingelassen haben und dabei richtig gut drauf sind. Noch ein gemeinsames Bild, ein breites Grinsen, dann geht es los.

Die sportliche Idee kommt aus der Welt der Feuerwehr-Treppenläufe: In Einsatzkleidung und mit zusätzlicher Ausrüstung geht es gegen die Uhr nach oben. Nesselwang verlegt diese Herausforderung an die Alpspitze. Das Atemschutzgerät bleibt dabei auf dem Rücken, wird aber nicht angeschlossen; Masken sind hier nicht erlaubt. Vor den Teilnehmern liegen Treppen, Waldwege und steile Bergstraßen bis zum Sportheim Böck.

Luftaufnahme von Nesselwang und den bewaldeten Hängen der Alpspitze unter tiefen Wolken.
Feuerwehrleute stehen vor dem Explorer Hotel in Nesselwang.
Feuerwehrmann in roter Schutzjacke und schwarzer Mütze im Gespräch mit anderen Teilnehmern im Regen.
Regentropfen auf Helm und gelber Atemluftflasche eines Feuerwehrteilnehmers, von hinten gesehen.
Zwei Feuerwehrleute mit Helm und Atemschutzgerät warten hinter einem Fahrzeug der Bergwacht.
Fünf Feuerwehrleute in Schutzkleidung und mit Atemschutzgeräten stehen neben einem Einsatzfahrzeug.
Lachende Feuerwehrleute mit geschulterten Atemschutzgeräten warten im herbstlichen Startbereich.
Ein Feuerwehrmann setzt sich vor wartenden Teilnehmern und einem grünen Banner in Bewegung.

Jetzt wird es steil

Am Wasserfallweg ziehen sich Metalltreppen durch den Herbstwald. Wasser läuft über den Fels, die Stufen sind nass. Der Griff ans Geländer hilft beim Aufstieg. Mit jeder Stufe müssen auch Helm, Schutzkleidung, Einsatzstiefel und Atemschutzgerät weiter nach oben.

Hier wird aus der Vorfreude handfeste Anstrengung. Eine Hand stützt sich auf dem Knie ab, der Oberkörper geht nach vorn. Die Abstände werden größer. Zwischen gelben Blättern und dunklen Stämmen verschwindet die nächste Treppe im Wald.

Wer die Stufen hinter sich hat, ist noch lange nicht oben. An der Mittelstation öffnet sich zwar der Blick ins Tal, doch die Strecke steigt weiter. Über die Bergstraße und durch die Bayernkurve geht es Richtung Bergstation. Das Ziel wartet am Sportheim Böck.

Feuerwehrleute steigen eine steile Metalltreppe neben einem Wasserfall im herbstlichen Wald hinauf.
Teilnehmer in schwarzer Einsatzkleidung und weißem Helm steigt die Waldtreppe hinauf.
Feuerwehrmann in beiger Schutzkleidung steigt am Geländer entlang durch den herbstlichen Wald.
Feuerwehrmann mit regennassem Helm und Atemschutzgerät greift beim Aufstieg an ein Geländer.
Teilnehmer in roter Schutzkleidung steigt mit gelber Atemluftflasche eine lange Waldtreppe hinauf.
Mehrere Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten steigen hintereinander eine Metalltreppe im Herbstwald hinauf.
Teilnehmer in roter Schutzkleidung stützt sich beim Aufstieg über nasse Waldstufen auf ein Knie.
Feuerwehrteilnehmer mit Atemschutzgerät steigt auf einem schmalen, nassen Waldpfad über Wurzeln.

Schwere Beine, gute Laune

Jetzt sitzt das Gewicht auf den Schultern. Hände halten die Tragegurte, der Blick geht auf die nächsten Meter. Der Aufstieg verlangt den Teilnehmern viel ab. Der Regen macht weiter.

Und mittendrin bleibt Platz für Spaß. Ein Lachen, ausgestreckte Arme, ein Grinsen unter dem tropfenden Helm. Volle Anstrengung und gute Laune liegen an diesem Tag oft nur einen Augenblick auseinander. Genau das macht die Stimmung aus: Es ist hart, es ist nass — und trotzdem haben die Leute miteinander einen richtig guten Tag.

Auch an der Strecke wird ausgeharrt. Zuschauer stehen unter Regenschirmen, während sich die Teilnehmer weiter nach oben arbeiten. Bis zuletzt gehören die Menschen am Wegrand genauso zum Fire Trail wie diejenigen mit der Flasche auf dem Rücken.

Teilnehmer und Zuschauer mit Regenschirmen an nassen Bergwegen oberhalb von Nesselwang.
Drei Feuerwehrteilnehmer steigen mit Abstand zueinander auf einer nassen Straße am Waldrand bergauf.
Zwei Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten auf einer steilen Straße zwischen Bergwiese und Wald.
Feuerwehrmann in Schutzkleidung steigt auf einer nassen Straße durch den nebligen Wald bergauf.
Feuerwehrteilnehmerin mit gelbem Helm lacht mit seitlich ausgestreckten Armen auf der nassen Bergstraße.
Feuerwehrmann in beiger Schutzkleidung steigt mit gesenktem Kopf eine nasse Straße im Herbstwald hinauf.
Seitenporträt eines Feuerwehrmanns mit regennassem weißem Helm und gelber Atemluftflasche beim Aufstieg.
Feuerwehrmann mit weißem Helm hält beim Aufstieg im Regen beide Tragegurte seines Atemschutzgeräts.
Feuerwehrmann mit gelbem Helm und Atemschutzgerät steigt mit geöffnetem Mund im Regen bergauf.
Nahaufnahme eines Feuerwehrmanns mit regennassem Helm und geöffnetem Mund beim Berglauf.

Durch die Pfützen ins Ziel

Vor der Zielmarkierung spritzt das Wasser unter den Stiefeln auf. Noch ein paar Schritte. Dann ist der Aufstieg geschafft.

Manche bleiben nach vorn gebeugt stehen. Andere setzen sich auf den nassen Schotter oder stützen sich erst einmal auf die Unterarme. Jetzt ist die Erschöpfung deutlich zu sehen. Die Ausrüstung darf herunter, die Beine dürfen Pause machen.

Dann kommen die Medaillen — und das Lachen. Ein Band wird über den Helm gezogen, eine Medaille in die Hand genommen. Einer legt beide Hände an den Kopf und strahlt. Die Anstrengung steckt noch in den Gesichtern, die Freude ist längst wieder da.

Der Regen hat bis zum Schluss durchgehalten. Die Teilnehmer auch: mit Einsatz, Humor und einer guten Laune, die diesen Fire Trail mindestens so geprägt hat wie die nassen Treppen. Was für eine Truppe.

Einsatzstiefel eines Teilnehmers spritzen beim Laufen durch eine Pfütze Wasser auf.
Feuerwehrteilnehmer läuft im Regen auf eine rote Bodenmarkierung und wartende Zuschauer zu.
Feuerwehrleute laufen durch Pfützen zur Zielmarkierung vor Zuschauern mit Regenschirmen.
Feuerwehrmann mit silbernem Helm beugt sich mit geöffnetem Mund nach vorn; Tropfen liegen auf seinem Helm.
Teilnehmer mit rotem Helm kniet hinter der Zielmarkierung und stützt Kopf und Unterarme auf den nassen Schotter.
Feuerwehrmann sitzt mit ausgestreckten Beinen auf nassem Schotter vor dem Sportheim Böck.
Ein Feuerwehrteilnehmer erhält im regennassen Zielbereich eine Medaille.
Feuerwehrteilnehmer zieht das Band seiner Medaille über den Helm; auf seiner Startnummer steht Michael.
Teilnehmer in rot-gelber Schutzkleidung betrachtet im Regen seine Medaille neben einem Kind.
Lachender Feuerwehrmann in roter Schutzkleidung legt beide Hände an seinen Helm.
Lachender Teilnehmer mit weißem Helm zeigt im Regen in die Kamera.
Luftaufnahme des Feuerwehrhauses Nesselwang mit Einsatzfahrzeugen und herbstlichen Bäumen.

Noch mehr vom Tag

Vom Start bis zum gemeinsamen Ausklang: alle weiteren Bilder des Tages.

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